Die Moderne und ihre Vornamen: Eine Einladung in die by Jurgen Gerhards

By Jurgen Gerhards

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Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik

Das von Ulrich Oevermann begründete Verfahren der Objektiven Hermeneutik stößt vor allem in den Sozial- und Erziehungswissenschaften auf breites Interesse. Die zentrale methodologische Idee der Objektiven Hermeneutik besteht darin, die Rekonstruktion der Sinnstrukturen der sozialen Wirklichkeit methodisch an textliche Protokolle dieser Wirklichkeit zurückzubinden.

Der exzellente Kulturbetrieb

Kultureinrichtungen in Deutschland befinden sich in einer doppelten Krise: einerseits wird die Finanzierung durch Bund, Länder und Kommunen immer unsicherer, andererseits fehlt es an langfristiger strategischer Ausrichtung. Das Buch gibt kompetent und deutlich Antworten auf diese Krisensituation und zeigt Wege für die Zukunft auf.

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Forschungen zu Namen, die zu den sogenannten Toponymika gehören (Siedlungsnamen, Städtenamen, Gewässernamen, Flurnamen) und 3. ) gehören. 3 Einen sehr guten und aktuellen Überblick zum Stand der Forschung gibt Ernst Eichler et al. (1995, 1996). 2 Forschungskontext 39 Eine soziologisch orientierte Namensforschung (Sozioonomastik) hat sich erst spät und zögerlich entwickelt (Debus 1995: 345). Die Namensklasse, die in der Sozioonomastik bisher am besten untersucht worden ist, sind die Anthroponymika, und hier sowohl die Ruf- bzw.

20 Kilometer zuständig ist, so dass seit der stärkeren medizinischen Betreuung von Geburten in Krankenhäusern auch Niederkünfte von Müttern im Standesamt Gerolstein registriert werden, die nicht aus der Verbandsgemeinde, sondern aus dem Umkreis der Verbandsgemeinde stammen. Die Stadt selbst hat heute ca. 500, die Verbandsgemeinde ca. 000 Einwohner. Die Sozialstruktur und Entwicklung von Grimma sieht anders aus (vgl. zum folgenden Stadtverwaltung Grimma 1999). Die Einwohner waren dominant protestantisch, ab 1949 dann zunehmend konfessionslos.

Die beiden Oligopole waren zudem erfolgreich in der Verhinderung der Etablierung von anderen Glaubensrichtungen, indem sie diese als Sekten diffamieren und dabei vom Staat unterstützt wurden. Diese über Jahrhunderte stabile Struktur hat dazu geführt, dass es keinen Wettbewerb zwischen den Kirchen um die Seelen der Gläubigen gegeben hat. Den Kirchen selbst fehlen die Anreize, sich um die Gläubigen zu kümmern, neue zu gewinnen und Mitglieder anderer Kirchen abzuwerben. Die Folge dieser oligopolistischen Struktur ist ein wachsendes Desinteresse der Gläubigen an den Kirchen und ihren Angeboten.

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